LA PIÑATA

LA PIÑATA

 

LA PIÑATA

…eine großartige, bunte immer wieder überraschende Piñata ist Mexico. Für mich!

Statt mit einem Stock auf den Stern, oder die Figur aus Pappmasche einzuschlagen und so an die Überraschungen und Süßigkeiten zu gelangen, benutze und empfehle ich allerdings ein herzliches und fröhliches Lachen. 🙂

 

Mexiko verschenkt sich nicht sofort an den Fremden

Man ist mit seinem Leben beschäftigt und beäugt die große Frau mit den leuchtend-weißen Haaren wohl interessiert, wahrt aber sehr respektvoll Abstand.
Die Kinder sind da direkter und starren mich oft mit großen Augen an.
Und ich sehe sehr wenige MexikanerInnen mit grauen, geschweige denn weißen Haaren hier! Auch die offensichtlich schon seeehr Alten, sind meistens noch mit vollem und dunklen Haar gesegnet.
Beneidenswert…
Und überhaupt: die Bevölkerung ist hier insgesamt sichtbar
viel jünger , als in Deutschland.

So betrachte ich also das bunte Leben hier:
das Gewusel der Menschen, ihre Häuser, Fahrzeuge, Gewohnheiten, erschnuppere ungewohnte Gerüche und schmecke fremde Früchte und Gerichte.

Auch eigentlich Bekanntes schmeckt hier oft ganz unerwartet anders, als zu Hause!

Auf einer Speisekarte fiel mir ein Gericht mit Affenfleisch auf…und ich war erleichtert, dass es wohl ein traditionelles Gericht ist, heute aber nicht mehr mit Affenfleisch zubereitet wird.
Tja…die Affen haben wohl so köstlich geschmeckt, dass sie zwischenzeitlich beinahe ausgestorben sind..

Ja, und was passiert denn, wenn die Piñata platzt?

Ich krame in meinem langsam größer werdenden Spanisch Wortschatz und versuche es mit Herzlichkeit und Anlächeln.

Darauf zu warten, dass mir am Busbahnhof jemand hilft meinen Busses zu finden, funktioniert nicht.
Ich bin noch niemals angesprochen worden, ob ich Hilfe benötigen würde. Dafür sind die Menschen viel zu höflich und ja: respektvoll.

Ich gehe also auf jemanden zu und frage direkt um Hilfe, wenn ich z.B. die Durchsagen im Busbahnhof nicht verstehe.

Und dann platzt die Piñata!

Ein fröhliches: „Ich verstehe auch kein Wort!“ wird mir geantwortet. Der junge Mann studiert aufmerksam mein Ticket und vermittelt mir das Gefühl: alles ganz entspannt. Und er wird mir Bescheid geben, wenn es los geht. Bis dahin ist ja noch Zeit für ein englisch-spanisch-Hände-Füsse-und-Herzgespräch…

Nein, wird mir versichert, ich sei keine „gringa“, weil ich doch aus Alemania komme!
Irgendwie scheint das „gut“ zu sein???
Und schwupps gibt es jemanden, der jemanden kennt, der auch schon mal in Deutschland war. Oder der schon mal einen Deutschen getroffen hat. Oder wenigsten weiß, wie ein deutscher Schäferhund aussieht.

Die vielen Geschenke und Köstlichkeiten IN dieser mexikanischen Piñata erlebe ich abe auch nicht zuletzt durch die begegnen mit Deutschen, die hier LEBEN:

Fast zwei Wochen lebe ich jetzt in CATEMACO im „NOMADS SPACE“ von Katharina.

Sie ist einfach nur großartig und eröffnet mir Vieles, was ich alleine nicht, oder doch anders erlebt hätte und erzählt einfach vom Leben in Mexiko.

So habe ich Dank ihr! ein ganz einzigartiges Weihnachtsfest 2021 erlebt.

 

Weihnachten…


Zusammen mit  Ana, einer mexikanischen Freundin von Katharina haben wir einen besonderen Abend, die Nacht und den Weihnachtsmorgen auf einer Ranch erlebt.

                             

Die ursprüglichen Bewohner dieser Region hier sind Olmeken. Spuren Olmekische Kultur finden sich bereits 2.000 v.Chr. und sie waren eine, wenn nicht DIE Elternkultur aller späteren mesoamerikanischen Kulturen.
Sie waren eine hochentwickelte Zivilisation, die vel mehr Fragen aufwirft als beantwortet und lebten ganz im Einklang mit der Natur und ihrer Umwelt, dem Wald.

Luis – der Ranchero – hat uns also angeleitet und gezeigt, wie wir uns den Energien und Wesen an diesem Ortes respektvoll und angemessen nähern und vorstellen. Wir haben unsere eigens dafür mitgebrachten Geschenke  im angrenzenden Dschungel abgelegt und uns für die freundliche Aufnahme und die Gasfreundschaft des Ortes und seiner Wesen damit bedankt.

Danach hatten wir ein Reinigungsritual nach der Tradition der  „Medicina traditionale“.
Dafür gibt es u.a. einen besonderen Platz auf dem Ranchgelände:
Einen ovalen Steinkreis mit Ein- und Ausgang. Ein großer Stein in der Mitte ist dann abschließend (nach vorherigen weiteren Reinigungen) barfuß zu umrunden, bevor wir  den Steinkreis dann frei von belastenden und überflüssigen Energien verließen.

Danach habe ich gelernt, was Hunde und Pferde unterscheidet…und wie ich mich mit einem fremden Pferd vertraut mache.

Ich fürchte, die B-Note war echt unterirdisch!…und zum Glück war der Zuschauerkreis ja überschaubar…als Ayna zum ersten Mal ein Pferd bestiegen hat. Obwohl… eine Zeitlang wohnten tatsächlich vier wunderschöne, rote Aras von einem nahegelegenen Baum aus, dem Reitunterricht bei…Die sind viel größer, als ich dachte!!!

Das Pferd – „mein“ Cuervo – tat mir ein bisschen leid: er hatte sichtlich keine Lust mehr. Den ganzen Nachmittag war er schon „beritten“ worden. Und nun auch noch ich…
Immer wenn wir am Ausgang des Corrals vorbeikamen, steuerte er das Tor an.
Da waren dann Führungsqualitäten gefragt! :-)))

Die Sonne verschwand mehr und mehr hinter den Bergen und die Affen im Dschungel verbreiteten ein fürchterliches Geschrei und Gebrüll. Luis erzählte, dass die Familien sichso  zur Nacht „zusammenrufen“ und dass der Morgen genauso beginnen würde…

Eine heilige, jedoch nicht soooo stille Nacht kam aus dem Wald, legte sich auf die Wiesen, den See und verbreitet ihr Licht.

Kerzenlicht natürlich, denn Strom gibt es keinen auf der Ranch.

Auf dem traditionellen Lehmofenherd wurde für uns gekocht und mit einem mexikanischem Bier schmeckte dieser Fisch aus dem See ganz und gar unvergleichlich…

 

So saßen drei Frauen in der Heiligen Nacht im Kerzenlicht und haben sich vom Leben erzählt.

 

 

Das erste Weihnachtsfest in meinem Leben, das ich fern meiner Heimat verbracht habe.

Aber was eugentlich ist HEIMAT für mich? Darüber fühl-denke ich noch immer nach…

 

Kerzenschein, Dschungel und ein mexikanisches Bier dazu…

Ich habe das erste Mal, seit ich Deutschland Ende Oktober verlassen habe, gefroren! So bin ich später ohne mich weiter auszuziehen einfach direkt unter die doppelt-warmen Decken ins Bett unserer „Cabaña“ geschlüpft…und habe wie im Himmel geschlafen.


BIS im Morgengrauen der Himmel  zu poltern begann:
die roten Aras randalierten  dem Blechdach!
So habe ich aber wenigstens nicht das Erwachen der Affen verpasst…:-).

Nach einem Frühstück, dass in Deutschland „Mittagessen“ heißen würde und nach einem leckeren „Cafe de Olla“ (süßer, gewürzter Kaffee, der traditionell im Tontopf auf dem Lehm-Holzofen gekocht wird) sind wir dann gegen Mittag auf der Ladefläche des Pick-ups wieder in die Stadt zurückgefahren.

 

Doch die Feierlichkeiten anlässlich des diesjährigen Geburtstagsfestes des Lichts gingen auch zurück in CATEMACO gleich weiter…

Baille de los Viejos

Am Abend tanzten „die Alten“ („Baile de los Viejos“) in den Straßen und zwar in bunten Kostümen von ALLEM, was in Mexico Rang und Namen hat:
Jaguare, Aztekenkönige, Pferde, Aras, Santa Claus!!! u.v.m. …
Und natürlich
Männer und Jugendliche als „Alte“  (Frauen) verkleidet, mit besonders ausladenden Hinterteilen und Oberweiten. Sie tanzten im Rhythmus von Marimbaphon und Trommeln auf den Straßenkreuzungen…
Am Ende des Zuges dann die „Verpflegungsstation“ mit Getränken im XXXXL Format und Chips in allen Farben und Formen.

Dieser Zug wiederholt sich dann – wenn ich es richtig verstanden habe – jeden Abend bis zum 02.01.

 

Weihnachten, wie auch Silvester sind in Mexiko Familienfeste und die ganze (meist sehr große!) Familie kommt zusammen.  Sollten die kleinen Laden-Geschäft-Werkstatt-Wohnungen womöglich nicht allen angereisten Familienmitglieder Platz bieten, dann werden eben noch ein paar Plastiktische und -stühle auf die Straße vor das Haus gestellt. Also WIRKLICH auf die Straße!
Das ist auch so schön kommunikativ und wenn du Glück hast und nett bist, wirst du im Vorbeigehen
auch noch zum Tequila eingeladen…

 

So stehe ich mit offenem Mund und sammle die vielen Überraschungen und „Leckerheiten“ ein, die dieses große, vielfältige und in vielen Dingen auch sehr gegensätzliche, widersprüchliche Land – diese BUNTE PIÑATA…- mir schenkt.


Mein Leben liebt mich. Aber das hatte ich glaube ich schon erwähnt? :-))))

ZEITREISE

ZEITREISE

 

ZEITREISEN

Ich reise. In äußeren und inneren Welten. Insbesondere auch in letzteren bin ich zur Zeit intensiv „unterwegs“.

UND es gibt keinen Unterschied – keine Trennung – zwischen einer „inneren“ und einer „äußeren“ Welt: es gibt nur die Erfahrungsebene „ich“, auf der ich es halt so erlebe. 🙂

Ich reise durch die Vergangenheit der Maya-Kultur und schaue dabei auf die Bilder, die in mir auftauchen. Sich spiegeln.

Interessanterweise stehe ich vor diesen alten Steinen, in diesen alten Siedlungen und … fühle NICHTS.

Ich meine…intellektuell finde ich alles super spannend und die Ayna (die INA!), die doch so wissbegierig und interessiert an Allem ist, ist BEGEISTERT!

Und doch: mein Herz klopft nicht anders, als sonst.

Besonders während meines Ausfluges nach UXMAL, konnte ich diesen Kontrast noch einmal eindrücklich wahrnehmen…

 

UXMAL…

ist eine der bedeutendsten Maya-Stätten überhaupt. Es sind dort mehrere Pyramiden und pyramidenähnliche Gebäude (z.B. den Gouverneurspalast) zu bewundern. Die große Pyramide ist dem Regengott „Chaac“ gewidmet. Was auch immer in der „Pyramide des Zauberers“ einst stattfand, mich hat die „Casa de las tortugas“ doch sehr angesprochen!

Seit meiner ersten persönlichen Begegnung mit den grünen Meeresschildkröten, diesen uralten Wesen (2016 auf Maui), „begegnen“ sie mir immer wieder. In der einen und anderen Form…
So zeigte mir 2019 auf Kaua’i ein Verkäufer am Tresen eines kleinen Ladens, wo ich Sonnenschutz kaufen wollte, ein Armband mit einer Schildkröte . Einer „HONU“ (hawaiianisch: die grüne Meeresschildkröte). Das trage ich seither Tag und Nacht.

In MERIDA, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan, habe ich etwas anderes entdeckt: einen schönen Anhänger aus weißer, mexikanischer Jade.
Im Rahmen des Verkaufsgespräch wurde mir dann eröffnet, dass ich eine besonders leuchtende, weiße Energie besitzen würde und eigentlich nicht unbedingt einen Schutzstein bräuchte. Aber natürlich ist so ein Stück Jade trotzdem wichtig, um das „zu viele Denken“ aufzunehmen. Alle 21 Tage kann ich den Jadestein dann davon einfach reinigen und „Eh Voila!“: so ist das Leben viel leichter!

Ich war einfach ganz entzückt von diesem jungen, sehr ernsten Mann, dessen Vater ein angesehener Schamane ist.
Dann fragte er noch, ob er mir heraussuchen solle, welches mein astrologisches Maya Zeichen sei.

Das war dann schnell getan: KAWOQ. Die Schildkröte…

Vermutlich habe ich am Ende aus Sicht der Vernunft „zu viel“ bezahlt für meinen Jadeanhänger…
UND: ich habe bezahlt, was mir diese Erfahrung und dieser Stein WERT ist. 🙂

 

Doch zurück zum Schildkrötenhaus in UXMAL…

 

Dieses Haus mit seinen Schildkrötenverzierungen liegt an einem großen Platz, der übersetzt „Nonnenviereck“ heißt. Die Spanischen Eroberer haben diesen Namen hier vergeben, weil sie sich an ein Nonnenkloster erinnert fühlten…

Es waren an diesem Tag zum Glück nur sehr wenige Menschen in UXMAL unterwegs und plötzlich sehe ich in der Ferne eine Frau in einem Maya Gewand und: mit offenen, langen, blonden Haaren.

Ich wusste sofort: DIE kenne ich!

Als ich weiter in ihre Richtung schlendere, höre ich, dass sie mit einer kleinen, deutschen Reisegruppe unterwegs ist.

Ich überlege krampfhaft, woher ich sie kenne und wie noch ihr Name war?

Sie hat mich auch bemerkt und lächelt.

Dann gibt sie ihrer Reisegruppe Zeit alleine über den Platz zu wandern und ich spreche sie an. Ich entschuldige mich, weil ich sie bestimmt ein wenig unhöflich angestarrt hatte und erkläre, warum.

Sie sagt, sie hätte mich ebenfalls sofort gesehen, weil mein Haar so leuchtet und schon vermutet, dass ich auch Deutsche sei.

To make a long story short: wir sind uns beide einig, dass wir uns schon einmal irgendwo in diesem Leben begegnet sind. Wir können auch gemeinsam nicht herauszufinden, wann und wo das gewesen sein könnte…UND es gelingt uns beiden auch das einfach so stehen zu lassen und uns zu freuen, dass wir uns begegnet sind. Denn mein Herz KLOPFT….Auf diese besonderer Weise.

Nach einem gar nicht langen Gespräch und intensivem Austausch (wohl auf allen möglichen Ebenen…) verabschiede ich mich, denn unser Reiseleiter winkt schon aufgeregt in meine Richtung. Da geht es jetzt, was die Pünktlichkeit angeht, um meinen guten Ruf, nicht wahr?! Schließlich nimmt er an, dass seine Anforderung an Pünktlichkeit für MICH kein Problem sei, sondern nur für seine Mexikanischen Teilnehmer…

Wenn DAS man stimmt!

Auch wenn heute in UXMAL nur wenige Menschen unterwegs waren: im 8.-10. Jahrhundert haben hier immerhin 40.-45.000 Menschen gelebt. Der Großteil der ehemaligen Stadt liegt bis heute im umliegenden Dschungel verborgen.

Ein weiterer Programmpunkt unseres Ausflugs ist das Schwimmen in einer

 

CENOTE

Cenoten sind mit Süßwasser gefüllte Höhlen, die Teil eines unterirdischen Fluss und Höhlensystems sind. Spannend für Taucher und romantisch-schön für Schwimmer.
Manche der Cenoten sind von Felsen und wildem Dschungelgrün umgebene Wasserlöcher und andere befinden sich mehr oder weniger unterirdisch in Höhlen.

Nun ist es aber auch nicht so ganz einfach, dort einfach mal ins Wasser zu gehen.

Eintritt ist gefordert und die Höhe unterliegt derzeit einer unglaublichen „Inflation“. Teilweise steigen die Preise von Woche zu Woche. Vielleicht ist die „Preisgestaltung“ auch abhängig von der Besucheranzahl? Es gibt mittlerweile Cenoten, zu denen umgerechnet 25 € und mehr Eintrittsgeld verlangt wird…

Die Cenote, die ich mit meiner Reisegruppe besucht habe, wird von einer kleinen, lokalen Kooperative betrieben und das Eintrittsgeld von umgerechnet knapp 5 € habe ich sehr gerne bezahlt.

Dann bist du also „drinnen“. Auf dem Gelände. Und es folgen strenge Verhaltensanweisungen.
Erst duschen und dann zwingend! die Schwimmweste anlegen.

Eine alte Frau sitzt gemütlich in einem weißen Plastikstuhl und schaut uns freundlich entgegen, als wir – umgekleidet, frisch geduscht! und mit Schwimmweste – angetrabt kommen. Sie verteilt aus dem Körbchen, das sie auf dem Schoß hat, Schlüssel für Holzkästen, in die wir unserer Rücksäcke, Taschen etc. dann einschließen.

Am Eingang zur Höhle steht ein alter Mann, der sehr gewissenhaft mit Strichen auf einem Zettel vermerkt, wie viele Menschen gerade die die Treppen hinabsteigen und vermutlich auch, wie viele wieder herauskommen? Allerdings war er schon wieder weg, als ich wieder herauskam…

In der Höhle legen wir unsere Schwimmwesten dann beiseite 😉 und genießen, das angenehm kühle und samtweiche Wasser. Unter mir schimmert es in allen Blautönen und die Geräusche sind … irgendwie „besonders“. Bzw. die Atmosphäre insgesamt ist irgendwie…na,ja: „besonders“ halt!

Auch hier sind wir fast alleine und die Stimmung ist …irgendwie…nein!… nicht „besonders“, sondern tatsächlich ein bisschen ehrfürchtig :-).

 

Später habe ich noch in einem sehr schön angelegten Museum ganz viel über Kakao gelernt und sogar einer Kakao Zeremonie beigewohnt:

 

 

Und am Abend war ich in jeder Hinsicht „voll“ und erfüllt.

 

Und Morgen beginnt – wie an jedem neuen Tag – ja schon die nächste Reise…

Mein Leben liebt mich!

DAS EINFACHE LEBEN…

DAS EINFACHE LEBEN…

 

DAS EINFACHE LEBEN…

 

Es ist ein einfaches und ruhiges Leben, dass sich für mich entfaltet.
Hier in EL CUYO.

Ich schlafe, bis ich wach werde…(ACHTUNG: LUXUS!!! :-))…und öffne die Tür zur Terrasse.
Vom Bett aus schaue ich zu, wie es draußen richtig hell wird.

Das Meer rauscht direkt in mein Bett und wenn auch der Wind noch auffrischt, denke ich manchmal: es ist ja eigentlich laut! Und es ist UNENTWEGT laut…hier am Strand.

Wahrscheinlich wird mir dieses Geräusch aber fehlen, wenn ich wieder in einem anderen Meer, dem Häusermeer bin und statt des Windes wieder brausenden Verkehr höre.

Kaffee muss sein zum Aufstehen. VIEL Kaffee, aber schön dünn. So, mag ich ihn…
Ich schreibe dann entweder 2-3 Stunden (wenn ich viel aus der Nacht mitgebracht habe), oder gehe an den Strand, um zugucken was das Meer dazu zu sagen hat.

Und vielleicht komme ich ja doch noch irgendwann am Ende des Strandes an. 🙂

 

Ich sitze auf der Terrasse…

…und tippsel auf meinem Notebook so vor mich hin. Hin und wieder ich am späten Vormittag habe auch Zoom Calls, denn in Deutschland ist es ja schon Abend.

Mittags gehe ich meistens in ein Restaurant oder Cafe. Es gibt wirklich erstklassiges Essen hier in diesem kleinen, gemütlichen Ort! Die Auswahl an Gerichten ist vergleichsweise klein und auch dazu passend gibt es meist nur wenige Gäste. Aber alles ist super frisch und wirklich hervorragend!

Manchmal koche ich etwas für mich.

Ja, und was soll ich sagen: danach bin ich müde! 🙂

Entweder laufe ich noch ein bisschen durch den Ort und am Strand zurück, oder ich mach mich auf einer Liege lang und dort auch gerne ein kleines Schläfchen.

 

In EL CUYO gibt es…

…viele kleine, ganz einfache und dunkle „Tienditas“ zum Einkaufen
…ein Geschäftchen, an dem ein paar Kleidungsstücke draußen am Fenstergitter hängen
…zwei Bäckereien, in denen die Brote (eine Sorte) praktischerweise gleich direkt auf dem Verkaufstresen liegen und
…zwei „Farmacias“, die auch „Tienditas“ sind…SEHR interessante Mischung!

Abgesehen davon, dass du hier in einer Farmacia gefühlt sämtliche in Deutschland verschreibungspflichtigen (oder sogar verbotenen) Arzneimittel kaufen kannst, darf auch keiner dazu noch fachkundige Beratung erwarten. Wobei das in größeren Städten vielleicht auch anders ist.

Hier habe ich jedoch einfach nur Magnesium kaufen wollen. Es gab nur Magnesiumoxid als Gel, oder Pulver. Da das nicht besonders gut aufgenommen werden kann vom Körper, dachte ich „Okay, ich nehme die Tabletten, die sie mir gezeigt haben. Irgendwas mit „Magnesio“ halt. Waren auch ganz billig.

Wieder zurück auf meiner Terrasse habe ich mir dann in Ruhe angesehen, was da so drin ist: in den Tabletten. Denn irgendwie kannte ich den Stoff gar nicht, der da mit dem Magnesium zusammen kam. Nach kurzer Recherche im Netz stellte ich fest, dass es sich um ein Antiepileptikum handelt. Okay, ich habe ja manchmal Krämpfe in den Waden…aber DAS wollte ich denn doch nicht nehmen!!!

Wenn ich also gerade keine wilden Medikamentenexperimente mache, lauf ich vielleicht schon wieder am Strand lang…

 

Das Verhältnis von Hunden zu Menschen…

…könnte hier wohl beinahe 1:1 sein. 🙂

Viele der Hunde sind Straßenhunde und ich habe auch schon 2-3 Freunde gewonnen, die mich dann am Strand begleiten, oder im Dorf.

Vor dem Haus eines Österreichers, den ich hier getroffen habe hat eine hübsche, weiße Hündin vor 3 Monaten 9!!! Junge geworfen. So unverhofft zum Patenonkel geworden hat er noch immer 5 Hunde jetzt, die er betreut. Zwei sind leider gestorben zwischenzeitlich und zwei von Mexikanischen Familien jeweils adoptiert.
Da gibt es eine schwarze „Negrita“…also…DIE hat es mir angetan! Und die Liebe beruht durchs auf Gegenseitigkeit. Ich glaube, wenn ich hier dauerhaft leben würde, würde sie zu mir umziehen.

Auch mit den Nachbarn, oder in Restaurants und Geschäften halte ich immer mal einen kleinen Schnack. Viele Einheimischen strahlen und freuen sich, wenn sie mich wieder erkennen, weil ich zum wiederholten Mal zum Essen, oder auch Einkaufen komme.

 

Mit den Nachbarn…

…im Haus hatte ich nicht mehr so ein Glück, seit diese wirklich entzückende, kleine Schweizer Familie abgereist ist.

Entweder Mexikaner, oder jetzt bis gestern eine amerikanische Familie, die eher aufdringlich und laut war.

Ja, und manche einheimische Nachbarn haben mich auch angesprochen, woher ich denn käme und wie lange ich wohl bleiben werde? Und einer wollte wissen (wir sprachen englisch!), warum ausgerechnet so viele Deutsche hierher kämen! Und seit 3 Wochen auch immer mehr Österreicher???

Und immer werde ich gefragt, ob es nicht SCHÖN hier sei.
Letzteres kann ich nur aus ganzem Herzen bestätigen.

 

Ich nenne es ein „einfaches Leben“…

…weil ich erlebe, wie wenig ich eigentlich brauche für ein zufriedenen und gutes Leben.
Ich bin ja ohnehin nur mit Handgepäck unterwegs, aber auch das Köfferchen steht fast unangetastet im Zimmer.
Ich brauche nur meinen Bikini, einen Rock, ein t-Shirt und das Sarong-Tuch aus Hawaii. Ah, ja und Flipflops.
Wenn etwas verschwitzt ist, nehme ich es mit unter die Dusche und wasche die Teile kurz mit.
In meiner kleinen Casa gibt es alles, was ich brauche und das in absolut einfachem Standard.
Ich hatte ja schon einmal mein „Kinderhaus-Feeling“ beschrieben, nicht wahr?  🙂

Die Einheimischen leben hier z.T. in Häusern, die würde man in Deutschland Bauruinen nennen. Da flattert die bunte Wäsche im Garten und vor diesem Haus sitzt eine Familie mit 4 Kindern um einen billigen Plastiktisch herum und isst zu Mittag. Vom Nachbarn wehen Fetzen Mexikanischer Rhythmen herüber. Zwei Hunde liegen mitten auf der Straße und schlafen so tief und fest, dass ich im Bogen um sie herum laufe, ohne dass da auch nur eine Ohrspitze zuckt.

Nicht nur die Hunde…

…auch die Menschen scheinen Zeit zu haben. Sind entspannt.
Es gibt seeehr wenig Verkehr.

Nachbarn sitzen zusammen und lachen, Kinder tollen zusammen über den Platz und üben Baseball mit einem einfachen Stock und einem kleinen Kinderball.

Es wirkt so friedvoll.

Ich meine, vielleicht IST es das nicht. Ich kenne ja nicht die Sorgen und Nöte der Menschen, die ich beobachte und kann nur wahrnehmen, wie es sich anfühlt.

Aber in meiner, materiell so viel reicheren Welt, haben die Menschen auch Sorgen und Nöte. Sind gestresst und aus den vielfältigsten Gründen ängstlich.

Sind wir „Reichen“ glücklicher sind???
Jedenfalls spüre ich hier eine Einfachheit in meinem Leben, die mich total entspannt.
Die mich Mensch-Sein anders fühlen lässt.
Verbundenheit mit Mutter Erde, Natur und allen Menschen, Hunden und überhaupt allen Wesen.
Und ich denke auch nicht zum ersten Mal gerade JETZT auch an Moloka’i.
Da „ticken die Uhren“ so ähnlich. Und auch noch ein bisschen anders

Ich werde das alles mit mir nehmen, wenn ich weiterreise.

Jetzt ist es 18 Uhr und die Sonne untergegangen. Leider muss ich Abends drinnen sitzen, sonst fressen mich die Moskitos auf bzw. bin ich gar nicht ganz sicher: Es gibt hier vielleicht auch kleine Fliegen, die einfach beißen. Schön ist ja beides nicht…

Und so sitze ich am Küchentisch und…tippsel noch ein bisschen.

Bis ich nicht mehr mag.  

Dann wartet mein neues Buch auf mich.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle mal an den Erfinder der „Kindle“-App! 🙂

So kann ich auf dem Handy oder/ und Notebook ganz „leichtgewichtig“ alles lesen, was Herz, Seele, Geist und ja doch auch: den Intellekt erfreut…

 

Und wie schön..morgen ist ja ein neuer Tag.

 

SAG‘ DOCH MAL DEINE MEINUNG!?

SAG‘ DOCH MAL DEINE MEINUNG!?

Eine klare Meinung macht Dich sichtbar…

 

Keine Frage: eine klare Meinung macht Dich SICHTBAR.

Also, immer RAUS damit! Polarisiere, sammle Sympathiepunkte, eröffne lebendige Diskussionen … sei – was viele als so GROSSARTIGE Charaktereigenschaft feiern – mal völlig „gnadenlos ehrlich“!

Ja, ich glaube tatsächlich, dass die Welt weitgehend so funktioniert.

Dass vor allem Sichtbarkeit via facebook & Co. so funktioniert…

Und sonst im (echten) Leben?

An welche Deiner Mitschüler z.B., an welche Situationen in Deinem Leben erinnerst Du Dich am lebhaftesten?

Mehr an die Leisen, die ganz hinten saßen und sowieso nie eine eigene Meinung zu haben schienen?

Wohl kaum. Geht mir übrigens genauso…

 

Und heute habe ich damit ein Problem…

 

Ich habe nämlich keine Meinung, mit der ich Dich provozieren könnte. Mit der ich mir eine scharfe Kontur geben könnte, damit Du mich besser siehst und gleich erkennen kannst „wofür ich stehe“.

Mist.

Ich habe dafür ganz oft gleich mehrere Meinungen…so: „je nachdem“ und „es kommt darauf an“.

Aber ich habe nur (m)eine WAHRHEIT. Und wenn ich sie MEINE Wahrheit nenne, dann hast DU in meiner Welt natürlich DEINE Wahrheit … und DIE interessiert mich SEHR.

In unserer Gesellschaft ist hingegen ein rasantes Meinungs-„Spiel“ im Gange. Meinungen werden „gemacht“, manipuliert und überall hervorgelockt und provoziert. Du bist ja kein mündiger Staatsbürger, wenn Du Dich nicht klar positioniert und den „vorgelegten Fakten“ gleich zustimmst bzw. sie unverzüglich als Blödsinn entlarvst!

Keine Meinung zu haben ist ja schlicht der Inbegriff von Desinteresse, Lethargie oder wahlweise noch mangelnder Intelligenz.

Und dann komme ich daher und antworte auf die Frage, was denn meine Meinung zu XY ist: „Ja, das ist interessant. Ich finde nicht die eine Sicht der Dinge richtig und die andere falsch. Ich – für MICH – würde das SO machen und leben. Aber mag doch jeder SEINEN Weg damit gehen.“

Blöd.

Damit steige ich aus dem herrschenden Spiel aus. Erinnere daran, dass es eben dem „Richtig-oder-falsch-Spiel“ auch noch das das „So-wohl-als-auch-Spiel“ gibt. Und vermutlich unendlich viele andere Spielvariationen…

  

Das „Sowohl-als-auch-Spiel“

 

Ich LIEBE aber besonders das „So-wohl-als-auch-Spiel“.

Und spiele es so gerne mit meinen Lieblingsmenschen und Klienten.

Dieses Spiel kannst Du (mit)spielen, wenn Du Deine eigene Wahrheit mitbringst. Sie bewusst im Herzen trägst, wenn Du der Welt in diesem Spiel begegnest.

Und letztendlich wollen wir auch ALLE doch genau das: unsere Wahrheit leben.

Keiner will letzten Endes  doch bloß RECHT haben und seine MEINUNG leben…

Ich finde auch: diese Welt ist ein wundervoller Spielplatz, um die eigene Wahrheit zu entdecken und zu leben. Und die Wahrheiten der anderen Menschen bereichern meinen Weg/ das Spiel in dieser Welt.

Auch wenn dieses Lebens„Spiel“ manchmal anstrengend und beschwerlich ist.

 

Bewusstsein, Intensität und vor allem: LIEBE

Dein Bewusstsein wird GROSS und Deine Verbindung zu allem, was Dich umgibt, wird INTENSIV und LIEBE kann fließen, wenn Du DIESES Spiel wählst.

Und nicht das „ich-habe-eine-Meinung-Spiel“. In dem Moment, wo Du eine „Meinung hast“, grenzt Du Dich nämlich ab. Von allen und allem, was nicht dieser Meinung entspricht. Du bist gezwungen immer zu entscheiden, was „richtig“ und was „falsch“ ist. Ständig zu bewerten und zu urteilen denn dafür brauchts du IMMER eine Meinung.

Wenn ich mir hingegen MEINER Wahrheit bewusst bin, dann kann ich mich mit DEINER Wahrheit verbinden, ohne dass ich sie LEBEN müsste. Ich bin ganz bei Dir und Deiner Wahrheit und bleibe gleichzeitig bei mir und meiner Wahrheit.

Versucht DAS mal mit Meinungen! Das klappt nicht wirklich. Du wirst den Kontakt zum Gesprächspartner verlieren.

Durch die Akzeptanz Deiner Wahrheit habe ich aber die Chance und das große Glück ganz NEUE Erfahrungen zu machen und NEUE Aspekte des Lebens kennenzulernen und zu erfahren.

Ich bin auch frei zu sagen: O, no…DAS ist nicht meins. Licht und Liebe für Deinen Weg, ich gehe auf anderen Pfaden. Punkt. Ich will genau SO leben.

 

 

Nochmal: SICHTBARKEIT!

 

Wir sind noch nicht gewohnt die „Wahrheitsspieler“ zu sehen. Wir schauen zu allererst noch immer mit unseren physischen Augen in die Welt und unser Blick ist zudem von Erziehung und all diesem „so-ist-das-eben“ geschult.

Aber DANN dann fällt Dir jemand auf, der eigentlich überhaupt nichts Besonderes zu sein scheint – so auf den ersten Blick – aber irgendetwas hat doch Deine Aufmerksamkeit erregt. Du erkennst das Leuchten (s)einer Wahrheit.

Und die Wahrheitsspieler werden jeden Tag zahlreicher.

Wenn DU mit DEINER Wahrheit endlich raus in die Welt willst, sie endlich wirklich LEBEN willst, dann helfe ich Dir von Herzen gern durch den ganzen „System-Dschungel“ von (Steuer)Recht, BWL usw., Deinen ganz persönlichen Sumpf voller Glaubenssätze, angelernter Vorstellungen und Annahmen über UnternehmerSein usw. bis letztendlich hin zu einem erfolgreichen Leben in Freiheit und Wahrhaftigkeit.

Denn das IST meine Wahrheit:

JEDER MENSCH HAT EIN FREIES UND SELBSTBESTIMMTES LEBEN VERDIENT.

 

AYNA

Schreib mir...

Stell mir Deine Frage oder buche Dir hier Deinen Termin mit mir.

0176 – 49 270 833

ayna@ayna-freudeleben.de

Die ROCKY-HORROR-TAX-STORY

Die ROCKY-HORROR-TAX-STORY

Ayna Steuer Coaching Finanzen Geld 

 

 

„Ist das dann eigentlich steuerfrei? Also, wenn ich unter diesem Dingsbums- Freibetrag da bleibe?“

 Was antworte ich da? IMMER??? 

„Wovon sprichst Du denn? Von WELCHER SteuerART? Umsatz- oder Einkommensteuer? Oder noch was anderes?“ 

Nicht sooo selten ernte ich dann erstmal einen irritierten Blick… 

Und ja … besonders im Coaching-Bereich ist dieser ganze Komplex:  wann bin ich Freiberufler, wann Selbständigkeit, was ist eine gewerbliche Tätigkeit??? Ist das was ich tue umsatzsteuerfrei oder nicht??? … nicht ganz „ohne“ und zumindest zu Anfang ziemlich zentral und wichtig. 

Egal wie und womit Du Dich selbstständig machst: Du bekommst es IMMER mit der Einkommensteuer zu tun.  

MEISTENS mit der Umsatzsteuer und unter Umständen – meist nach einiger Zeit erst – auch mit der GEWERBESTEUER.

 

Von blutsaugenden und anderen STEUER-Insekten …  

Stell dir vor….was nicht sooo schwer sein dürfte: jede dieser 3 unterschiedlichen Steuerarten (Einkommen- Umsatz- und Gewerbesteuer) ist jeweils ein blutsaugendes Insekt. Alle 3 wollen sie nur EINS. Dein Bluuut…..

Die EINKOMMENSTEUERmücke z.B. verfolgt Dich auf Schritt und Tritt. Einfach weil Du DA bist. Sie riecht Dich umso besser, je mehr Du transpirierst – äh..VERDIENST. Und wann immer Du etwas VERDIENST und einen GEWINN aus Deiner Tätigkeit erzielt hast, dann sticht sie gnadenlos zu…und saugt. Je fetter Du verdient hast, desto mehr. Das nennt mensch dann „Progression“….

Grundsätzlich einkommensteuerpflichtig ist jede natürliche Person mit Wohnsitz oder dauerndem Aufenthalt im INLAND. Ob tatsächlich Einkommensteuer entsteht d.h. zu zahlen ist hängt von verschiedenen Faktoren ab: z.B. Höhe der Einkünfte, Einkunftsart, Familienstand, Anzahl der Kinder u.a. Grundsätzlich könnte aber jedes Neugeborene im Kreißsaal mit einem fröhlichen: „Herzlich willkommen in der Einkommensteuerpflicht!“ begrüßt werden…  

Ein ganz anderes Insekt ist da der UMSATZSTEUERmistkäfer. Der lebt in Bodennähe. Am Markt! Und wartet bis Du Dein GESCHÄFT machst. DU selbst bist überhaupt nicht interessant für ihn und wenn Du niemals in Deinem Leben ein Geschäft machen wirst, wirst Du ihn niemals sehen. Obwohl du als verbrauchender Mensch natürlich in Wirklichkeit seinen Unterhalt finanzierst…Von Deinem Geschäft nimmt der Umsatzsteuermistkäfer den immer gleichen Teil von 19 % für sich. Aber: kein Geschäft, keine Umsatzsteuer.  

Nochmal: da sich der Umsatzsteuermistkäfer in keinster Weise für DICH interessiert, interessiert er sich auch nicht dafür, ob Du Gewinn machst, oder nicht. Hauptsache GESCHÄFT.  

Umsatzsteuer knüpft nicht an persönliche Merkmale an, wie die Einkommensteuer, sondern an die sogenannte Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr und das Tätigen eines Geschäftes gegen Entgelt. Das Erzielen eines Umsatzes…  

Die Gewerbesteueramöbe ist ein wenig unselbständig. Sie kann bei Dir erst zum Zuge kommen, wenn Du ganz kräftig schon verdienst, deutliche Gewinne machst und GLEICHZEITIG Geschäfte! Ein typischer, trittbrettfahrender Parasit. Der auch noch ein Handicap hat: manche Menschen leiden ja an Glutenunverträglichkeit. Die Gewerbesteueramöbe hingegen verträgt keine Freiberufler. Wenn Du also zu dieser glücklichen Spezies gehörst, wirst Du niemals mit ihr in Kontakt kommen. Totale Unverträglichkeit! Meistens ohnehin auf beiden Seiten….  

Gewerbesteuer erheben die Gemeinden und da sind die sogenannten Hebesätze sehr unterschiedlich in Deutschland. D.h. die Gewerbesteuerbelastung ist – ähnlich wie Grund- und Grunderwerbsteuer – sehr unterschiedlich in Deutschland. Gewerbesteuerpflichtige ist grundsätzlich jeder GEWERBEBETRIEB. Ein Gewerbetrieb wird dabei als wirtschaftliche Einheit und völlig unabhängig von irgendwelchen natürlichen, oder juristischen Personen betrachtet. Z.B. unterhält eine Personengesellschaft EINEN Gewerbebetrieb und eine natürliche Person kann durchaus mehrere Gewerbebetriebe haben.  

Der Einkommensteuermücke kannst Du eigentlich kaum entgehen. Manche versuchen es in ausländischen Sümpfen, die meist in südlichen Gefilden liegen. Aber DAS muss mensch sich ersteinmal leisten können!  

Der Umsatzsteuermistkäfer ist da schon viel wählerischer: da gibt es doch recht viele Geschäfte, die er verschmäht. Dann hast Du Glück, wenn Du solche Geschäfte machst! Du kannst dann alles für Dich behalten. Aber natürlich lauert die Einkommensteuermücke schon…  

Es gibt eine Vielzahl von Umsätzen, die von der Umsatzsteuer befreit sind, oder dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegen!  

Die Gewerbesteueramöbe ist durch diese Freiberuflerunverträglichkeit allein ja schon „arm dran“. Dazu kommt dann auch noch, dass sie bestimmte „Kettengeschäfte“ nicht verträgt. Die bleiben dann tatsächlich steuerfrei…Und dann? Dann erhöht das städtische Schwimmbad wegen fehlender Steuereinnahmen mal wieder die Preise… 

Noch Fragen? 

Schreibe mir einfach… 

AYNA 

 

Ayna Steuern Coaching Geld Finanzen Freude

 

 

 

Schreib mir...

Stell mir Deine Frage oder buche Dir hier Deinen Termin mit mir.

0176 – 49 270 833

ayna@ayna-freudeleben.de

VOR den WORTen

VOR den WORTen

DIE OMA MEINER KINDHEIT…

hatte ein so warmes Lachen und immer ein Stückchen Kandisbruch für mich. Ich habe es geliebt morgens bei ihr im Bett zu liegen und sie hat mir Geschichten von Himmel und Hölle und auch von „unserem Herrn Jesu“ erzählt. Dazu hat sie mir diese unglaublich-farbenprächtig-kitschigen Bildchen aus ihrer Bibel gezeigt. Da gibt es Bilder, wo das „Herz Jesu“ als Sonne oder Lichtstrahlen dargestellt wird. Auf jeden Fall sagte ich zu meiner Oma: „Oma, Dein Herz strahlt aber genauso!“ Oma hat gelacht und mich in den Arm genommen. Das war schön…und es war doch wahr, was ich gesagt hatte.

Ich konnte es SEHEN!

Die meisten von uns konnten das, oder?
In der Kindheit.

 

Das ist nichts! Bravsein…

Irgendwann siehst du dann nichts mehr, weil alle um Dich herum sagen: „Da ist nichts.“ Ich habe zwar nie aufgehört dieses „nichts“ als Farben zu sehen, aber ich war sehr brav und habe irgendwann geglaubt, dass die Welt so ist, wie mir die Erwachsenen erzählten, dass sie sei. Und nicht, wie ich sie einst sah.

Als meine Tochter in unser Leben gepurzelt kam, hatte ich auf einmal ein starkes Bedürfnis nach Religion. Rückverbindung. Ich wollte unbedingt, dass sie getauft wird und bin dafür extra wieder in die Kirche eingetreten. Und in diesem Zusammenhang habe ich auch viel an meine Oma gedacht, die leider einige Jahre zuvor schon gestorben war.

Und mir wurde in dieser emotionalen Zeit als junge Mutter langsam bewusst, dass ich irgendwie „die Herzen“ der anderen Menschen fühlen konnte. Ihr Strahlen, ihre Farben und irgendwie „den wahren Menschen im Menschen“. Seine Liebes- und Herzensessenz. Oder wie es eine weise Frau ausdrückte: „den Menschen, wie Gott ihn gemeint hatte“.

Menschen sehen, wie sie von Gott gemeint sind

In Begegnungen war ich offenbar unbewusst immer schon auf dieser Ebene „unterwegs“ gewesen und eigentlich alle Menschen, die mir in meinem Leben bisher begegneten, konnte ich so erreichen und wahrnehmen. Wenn es den wenigsten auch bewusst sein dürfte, welche Art von Herzenskommunikation da gerade stattfindet, so fühlen sich fast alle Menschen mit mir irgendwie „wohl“. Ich glaube sie spüren neben meiner Liebe, dass sie wirklich gesehen werden.

Mein Herz – die Liebe, die dort wohnt – ist mir heute Kompass, Navigationsgerät und innere Führung.

Herzenskommunikation?

Und so schreibe ich einfach los. Aus dem Herzen heraus, ein Buch über Herzenskommunikation: „Was – wenn der Himmel Dein Herz ist?“. Wenn Du mehr dazu lesen willst und Dich meine lyrische Poesie und meine Geschichten interessieren kannst du hier mehr lesen: www.Herzenszirkel.vision/Herzlesen

 

Ein neues Wirtschaften – die neue Businesswelt!

UND nicht nur unsere Welt insgesamt, auch unser Wirtschaften – unsere Businesswelt – braucht explizit und dringend diesen „Herzensaspekt“. So lebe und arbeite ich heute mit all meinen Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen für ein menschlicheres und herzlicheres Wirtschaften.

Dafür, dass vielleicht neben, vielleicht IM bestehenden System etwas Neues, bewussteres entsteht, denn das Neue entsteht zunächst durch die Bewusstwerdung IM Alten.

Und wir sind Viele!

Viele, die einen immer (selbst)bewussteren, mutigen Weg gehen in den bestehenden Strukturen und sie dadurch transformieren.

UND DU KANNST DAS AUCH!

Ich habe diesen anfänglichen Spagat geschafft und verbinde heute in mir zum Teil recht „unterschiedlichen Welten“. Welten in denen wir mehr und mehr ALLE leben, aber nicht überall gleich gut zurechtkommen.

  

Davon schreibe ich in diesem BLOG:

Von einer neuen Art der Unternehmensführung, einer neuen Art des Wirtschaftens, einer neuen Idee von Erfolg und Reichtum. Und all den Blockaden aus „der alten Zeit“, die uns hindern die Menschen, die UnternehmerInnen zu sein, die wir schon immer sind.

Die Zeit ist reif. 

Und Du? Bist Du dabei?

Wenn Du keinen Beitrag verpassen möchtest, abonniere doch einfach meinen Newsletter

Über Kritik, Anregungen, Fragen und Austausch zu meinen Beiträgen freue ich mich sehr!

  

Also dann…auf ganz bald!

Herzensgrüße von AYNA

Schreib mir...

Stell mir Deine Frage oder buche Dir hier Deinen Termin mit mir.

0176 – 49 270 833

ayna@ayna-freudeleben.de